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Die Einrichtung

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Reichlich selbstbewusste Kinder nutzen die verschiedenen Räume für ihre Spiele und Projekte: Im Werkraum hämmern und sägen ein paar Größere und bauen sich phantasievolle Maschinen, im Puppenzimmer brüllen wilde Leoparden und Säbelzahntiger, während im Spiel- und Tobezimmer eine ganze Schiffsmannschaft in der Hängematte heftigem Wellengang trotzt. Hier und da zeugen verdreckte Gummistiefel von abenteuerlichen Schatzsuchen in der Sandkuhle oder ausgedehnten Streifzügen auf dem großen Freigelände hinter dem Haus. Manchmal werden auch Erzieher/innen dabei geduldet.

Während in der Küche das vollwertige und auf Allergien und Unbekömmlichkeiten der Kinder abgestimmte Mittagessen brutzelt, räumen kleine Köche die Reste vom verlustreichen Möhrenschaben weg. Wenn der Tisch gedeckt ist, gellt "Mittagessen, Händewaschen!" als vielstimmiger Chor durch die "Rübe". Kurzer Tischspruch - und los geht das Geschmause. Falls es etwas gemeinsam zu besprechen gibt oder die Kinder über Konflikte und Probleme sprechen wollen, findet sich danach ein kleiner basisdemokratischer Rübenkreis ein. Hier werden auch weitere Pläne geschmiedet oder Projekte geboren.

Aufgeräumt wird selber - und wenn nicht, ist das schnell der Anfang von einem Projekt "Wie viel Ordnung brauchen wir ?", bei dem die Betreuer/innen mit den Kindern ausprobieren, ob es ohne Aufräumen wirklich netter in der Rübe ist. Nicht aufzufindende wichtige Spielzeuge oder unergründliche Hausschuhberge stellen dann die Erfahrung dar, an der die Kinder ihren Bedarf an Ordnung feststellen.

Ach ja, irgendwann kommen dann die Eltern, um ihre Kinder abzuholen. Was manchmal gar nicht so leicht ist...

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